Archiv 2015

Bootseinlagerung am 10.10.15

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Letzte Handgriffe: Norbert ist froh, dass auch sein 15er Jollenkreuzer millimetergenau in die Halle passt.

Gespräch zwischen B. Donke und M. Bandel (Vereinsvorsitzender), veröffentlicht in der SZ vom 04.11.2015

1. Frage: Welche Aktivitäten  ihres Vereins gab es 2015 am Stausee?

Wir haben in der ersten Saisonhälfte alle unsere geplanten Veranstaltungen durchführen können: Bootstransport, Ansegeln, Fahrradtour, Regatta und unser Hafenfest. Besonders schön war auch das vom Landkreis geförderte Kinder- und Jugendcamp, das wir bei gerade noch ausreichendem Wasserstand veranstalten konnten. Bei besten Wetterbedingungen konnten wir dort mehr als fünfzehn Jugendlichen unsere Sportart nahe bringen.

2. Frage: Wie kam man mit dem geringen Wasserstand  und der immer noch nicht beseitigten Blaualgenplage zurecht?

Das führte in der zweiten Saisonhälfte nicht nur zu erheblichen Einschränkungen, sondern sogar zum Erliegen unserer sportlichen Aktivitäten: die Boote konnten nicht mehr geslipt werden, weil sie buchstäblich im Dreck stecken blieben. Alle seglerischen Veranstaltungen mussten wir absagen. Da war dann der Blick auf die Blaualge zweitrangig, obwohl ja dieses Problem genauso drückt. Mit Kindern oder Jugendlichen an einem Gewässer zu stehen, bei dem vom Baden abgeraten wird, ist ein trauriger Moment! Uns hilft es jedenfalls überhaupt nicht, wenn das Land Sachsen dieses Problem auf die lange Bank schiebt.

3. Frage: Wie war dadurch die Saison 2015?

Wir haben in diesem Jahr so viele neue Mitglieder bekommen wie schon ganz lange nicht mehr. Gerade in Zeiten, die allgemein als sehr Strebbereich empfunden werden, gibt es immer wieder auch Menschen, die sich von der Begeisterung und der Ruhe des Segelsports anstecken lassen. Die naturnahe Lage unseres Hafens, unsere gute Infrastruktur und unsere freundliche Offenheit wirken dabei zu recht attraktiv. Also: wenn man uns unser Wasser lässt, kommen bei uns die Vorzüge des Vereinssports voll zum Tragen.

4. Frage: Was soll oder muss sich in Zukunft am Stausee ändern?

Wir brauchen eine angestrebte Mindestfüllhöhe, die das Betreiben des Segelsports garantiert. Wir brauchen eine gute Wasserqualität und verantwortungsvolle Politiker, die sich aktiv darum bemühen. Wir brauchen mehr und direkte Informationen durch die Landestalsperrenverwaltung. Es ist nicht gut, wenn wir als Pächter vom Wasserverkauf nach Brandenburg aus der Zeitung erfahren, während unsere Boote auf dem Trockenen liegen.

5. Frage: Gibt es schon Pläne für 2016?

Seit letztem Jahr ist das Segeln auf dem Stausee Quitzdorf führerscheinfrei. So haben wir einige neue Mitglieder mit nur wenigen Segelerfahrungen. Deshalb wollen wir ab der nächsten Saison Fortbildungsveranstaltungen durchführen, die unseren neuen Seglern zusätzliche Sicherheit beim Betreiben ihres Sportes vermitteln sollen. Schließlich haben wir genügend erfahrene Segler im Verein, die ihr Wissen gerne weitergeben. Natürlich werden wir auch alle anderen Veranstaltungen weiterführen, über die man sich immer auch auf unserer Homepage www.segelverein-goerlitz.de informieren kann.

Absegeln am 19.09.15

Durch den trockenen Sommer und den Wasserverkauf nach Brandenburg war an ein Absegeln in diesem Jahr nicht zu denken. So pflegten wir eben unser Vereinsleben durch einen gemütlichen Klönabend.

Der Verein bedankt sich ganz herzlich bei Lürs M.:
er schenkt uns ein Boot für die Jugendarbei!

Drei Tage Jugendcamp: Zelten, Lagerfeuer,
Segeln, Surfen…
vom 18.-20.07.15

Viele „Vereinskinder“, aber auch Gastkinder nahmen am diesjährigen Camp teil.
Bei sehr guten Bedingungen waren 5 Segelboote sowie ein Surfbrett im Dauereinsatz.
Echte Lagerfeuerromantik - für so manch einen eine völlig neue Erfahrung!
Die Veranstaltung wurde dieses Jahr zum ersten Mal vom Landkreis gefördert.
Der Betrag ist vor allem als Anerkennung zu werten.

Fünf der teilnehmenden Kinder waren zum ersten Mal in ihrem Leben auf einem Segelboot.
Bei allen konnte die Begeisterung für diese Sportart geweckt werden. Das war auch nicht schwer, weil die teilnehmenden Jugendlichen auch alle Kinder schnell integrierten.
So wurde in den Tagen viel gesegelt, teilweise auch bei ordentlichem Wind, so dass mancher Jugendliche auch die ersten Erfahrungen mit einer Kenterung sammeln konnten.

Für nächstes Jahr gibt es schon einige Voranfragen von Interessierten…..

Hafenfest am 20.06.2015

Zugegebenermaßen: das Wetter schien zuerst nicht mitzuspielen, was das folgende Foto doch eindrücklich verdeutlicht. Aber dann kam doch die Sonne (mit bescheidener Wärme) und unser Fest konnte mit gemütlichem Klön beginnen.

Später nutzten einige Teilnehmer die Gelegenheit, von Jochen das Auftakeln unseres Vereinskatamarans gezeigt zu bekommen. Sieht er nicht prächtig aus, unser zu vermietendes Vereinsboot? Dann wurde es aber doch zu kalt und wir beschlossen, das Abendprogramm in den Clubraum zu verlegen.

Herzlichen Dank für alle Beiträge zum Nachmittags- und Abendbuffet, an Familie Roth für’s fabelhafte Grillen, an Bernd für den guten Wein und an alle anderen Helfer dieses Tages!

Tag der offenen Tür mit Spaßregatta am 30.05.2015

Zum Tag der offenen Tür erschienen überraschenderweise vor allem Kinder und Jugendliche, die sich als interessierte Mitsegler zeigten.
Auf dem Bild werden vier Grazien von unseren „alten Hasen“ Ingo und Peter begrüßt.

Bei der anschließenden Regatta wurde dann bei 3 - 4 bft sportlich gesegelt. Es kam sogar zu Kenterungen. Als besondere Schwierigkeit erwies sich dann das exakte Anlegen am Motorboot, um die Fragebögen trocken zu übergeben. Noch mehr staunte Organisator Lothar E. über manche Antworten auf die gestellten Fragen….

Nachdem das Jugendteam Fritz und Johannes zwar als erstes über die Ziellinie gerauscht war, eroberte dann aber doch in der Gesamtwertung das Team Martin B. und Helene v. R. den Wanderpokal (siehe Bild). Vielen Dank an Lothar für die wunderbare Organisation dieser Regatta!

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Fahrradtour zu Himmelfahrt am 14. Mai 2015

In diesem Jahr führte uns Dieter R. eine sehr schöne Strecke südlich von Niesky entlang. Dabei wurden Biberspuren besichtigt und in der Nähe der Schöpsmündung der alte Zigeuner-Lagerplatz erwähnt. Weiter ging es über die ehemalige „Hauptstraße“ mit ungewöhnlichen „Sound-Effekten“ zur verschwundenen Poststation.
Im Wald besuchte die Gruppe einen versteckt gelegenen deutschen Soldatenfriedhof. Über Ullersdorf ging es weiter mit Einkehr in Niederseifersdorf nach Diehsa und zurück zum See. Garniert wurden die von Dieter bestens vorbereiteten Stationen durch das Erzählen von persönlichen Geschichten.

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Ansegeln am 09. Mai 2015

Insgesamt 11 Boote nahmen beim diesjährigen Ansegeln teil.
Nicht schlecht dafür, dass es morgens noch in Strömen regnete.
Die Teilnehmer wurden durch Sonne und angenehmen Wind belohnt.

An der Wassersportschule in Kollm legten die Boote an und plötzlich stand eine von Michael gesponserte Bierkiste vor uns - nicht schlecht!

Und es kam noch besser: kaum zurück im Heimathafen stand da doch wieder eine Kiste! Gesponsert von Gotthold. Dank an die Spender und an die Lieferanten des üppigen Kuchenbuffets!

Bootstransport am 18. April 2015

„Frauen gesucht!“ Tatsächlich suchen wir für den Bootstransport noch Vereinsmitglieder, die sich nicht durch das Heben der Boote verausgaben wollen, sondern lieber das Vereinsheim in einen schönen Zustand bringen wollen. Dafür können übrigens Vereinsstunden angerechnet werden….

Vor dem Bootstransport war die Beschriftung der Paletten aktualisiert worden.
So konnte Peter zügig einen neuen „Belegungsplan“ für den Herbst erstellen, so dass schon jetzt abzusehen ist, dass die Bootseinlagerung mit System erfolgen wird.

Autsch! Beim Anheben eines obersten Rumpfes wird ein Mast aus der Aufhängung gehebelt und trifft Dieter an der Augenbraue. Der ist aber hart im Nehmen und arbeitet nach kurzer Verarztung unerschrocken weiter. Der Vorfall erinnert uns daran, mit größter Sorgfalt mit den großen Gewichten umzugehen. Danach läuft alles reibungslos und alle von uns freuen sich darüber, dass die Boote nun einsatzbereit sind. Alle? Na ja, ein kleiner Teil „lagert“ sein Schiff weiterhin in der Halle bis günstigere Winde wehen….

Bootstransport

Arbeitseinsatz am 28. März 2015